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Coaching
Coaching
(Einzel- und Teamcoaching)
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Coaching zielt darauf ab, die Stärken einer Person oder eines Teams zur
Entfaltung zu bringen, indem Entwicklungsprozesse ausgelöst und
unterstützt werden. Unter Coaching wird eine kurz- bis mittelfristige,
d.h., zeitlich begrenzte, Begleitung mit Beratungsfunktion verstanden,
die üblicherweise auf einen konkreten Anlass bezogen ist. Im Gegensatz
zur Unternehmensberatung, bei der ein Berater eine Analyse der Situation
macht und daraufhin Szenarien und Lösungsvorschläge entwickelt, erachtet
ein Coach seine eigene Sicht beim Coaching als unwesentlich. Stattdessen
führt er seine(n) Kunden durch gezielte Fragen zur Entdeckung neuer Wege
und zu stärkerer Gewichtung der funktionierenden Ebenen. Coaching hilft
dadurch mit, Fähigkeiten bewusster zu machen und das Potenzial für neue
Ideen und Projekten greifbar werden zu lassen. Durch den mit
lösungsfokussierten Fragen ausgelösten Suchprozess entstehen
konstruktive und leicht realisierende Lösungen, welche sich in der Folge
im Praxisalltag zu bewähren haben. Dies alles geschieht aus der Haltung
heraus, dass der Experte bei der Lösung seiner Probleme und Projekte der
Kunde ist und bleiben soll. Mittlerweile entscheiden sich auch viele
Privatpersonen, die eine Standortbestimmung machen und
Entwicklungsmöglichkeiten abschätzen wollen, für ein Coaching. Dies gilt
nicht zuletzt auch für eine Karriereplanung, neue Lebensentwürfe und
Projekte aller Art.
Führungscoaching
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Eine
Fachperson sucht einen Coach auf, weil sie ihre Fähigkeiten und ihr
Wissen im Beruf besser einsetzen möchte. Dazu ist sie auf ein Gegenüber
angewiesen, das ihr mit Wertschätzung für ihre Kompetenz und ihre
Unsicherheit begegnet und sie in ihrem ganzheitlichen Lebensbezug sieht.
Vor allem in einer Zeit, wo uns die Globalisierung vor immer neue und
vor allem immer schneller zu treffende Entscheidungen stellt, scheint
eine grundsätzlich andere Auffassung von Führung gefragt zu sein, bei
welcher gerade auch die Führungskräfte in ihrer Arbeit unterstützt
werden müssen. Die globale Wirtschaftswelt verlangt heute von Managern,
dass sie vernetzt denken, Teamplayer, kompetente Fachspezialisten,
Ausbildner, Ansprechpartner, Integrationsfigur und Problemlöser sind:
ein wahrer Hochseilakt im Anforderungsprofil. Wie aber soll eine
Führungskraft alle diese Funktionen allein kompetent ausfüllen können?
Deshalb empfiehlt sich für eine/n Führungsverantwortliche(n) (oder:
Führungsperson/ oder Manager), ausserhalb des eigenen Umfeldes eine
sie/ihn coachende Bezugsperson zu haben. Menschen mit Führungsfunktionen
können ihre seelische und körperliche Integrität angesichts ihrer
vielfältigen Herausforderungen zudem eher bewahren, wenn sie ihre
persönlichen Ziele und Motive in der Arbeit und im Leben kennen und
regelmässig überprüfen sowie Konflikte zwischen Rolle und Person
unterscheiden können. Für ihre Aufgabe benötigen sie nebst einer
tieferen Einsicht in sich selbst, in Beziehungs- und in Gruppen- sowie
Teamdynamiken, fundierte Kenntnisse über die Eigenheiten von
Organisationen. Frühzeitig
eingeleitete Coachingprozesse helfen zudem destruktive Konflikte
verhindern oder erlauben zumindest die Bewältigung von Konflikten in der
Weise, dass möglichst alle befähigt (oder: positiv oder: gewürdigt oder:
gestärkt) daraus hervorgehen.
Angesichts des rasanten globalen Wandels bringt es somit herzlich wenig,
sich mit spezifischem Training auf bestimmte Situationen vorzubereiten.
Vielmehr braucht es immer wieder die Besinnung darauf, wie eigenes
Potential und das von Mitarbeitenden und Teams erkannt und weiter
entwickelt werden kann. Mittels geeigneten Vorgehensweisen wird also
versucht, die Leistungsfähigkeit zu erhalten und weiter zu entwickeln,
so dass sich die gemeinsamen Leistungen des ganzen Teams, was nicht zu
verwechseln ist mit mehr Aufwand und Stress, weiter nach oben bewegen
können, Dabei kann der Coach hilfreich sein, gerade wenn er zum
Loslassen ermutigt, zur Kreativität anregt und immer wieder auf folgende
Aspekte hinweist: Führen bedeutet nichts anderes, als Rahmenbedingungen
schaffen, in denen sich alle im Team und in der Organisation
bestmöglichst entfalten und zur Eigenmotivation finden können. Ausserdem
braucht eine Führungskraft nicht immer zu dominieren und brillieren.
Anerkennung geben, sich an den Resultaten erfreuen und die Ergebnisse
auch akzeptieren, fördert die Selbstorganisation und –motivation von
jedem einzelnen und von Teams.
© Peter
Haas-Ackermann
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