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Unterscheidung zwischen Feminismus und Puritanismus nach Camille Paglia (Feministin und Professorin für Geisteswissenschaften in Philadelphia, über Sexual correctnes) Die Beziehung der Geschlechter als „Unterwerfungsverhältnis“ nach Regula Leemann Bewusstwerdung des Begriffs „sexual harassment“ (sexuelle Belästigung) im Zuge der Frauenbewegung im 20. Jahrhundert Die enormen finanziellen Kosten, welche durch sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz durch Absentismus verursacht werden. Gibt es geschlechtsspezifische Persönlichkeitsformen per se oder verhalten sich Individuen in bestimmten sozialen Situationen gemäss den Ansprüchen, die an ihr Geschlecht gestellt werden? Welches sind die gegenseitigen Beiträge von Männern und Frauen, die das Gefälle im Ge-schlechterverhältnis reproduzieren und Aufrecht erhalten? Welches Interesse könnten Frauen an sexistischen Arrangements haben? Wo liegen die Möglichkeiten für Widerstand gegen die vorherrschenden patriarchalen Strukturen sowie für andere Umgangsweisen zwischen den Geschlechtern, insbesondere für Männer? Wie können positive Formen von Sexualität oder Erotik in Arbeitsbeziehungen gelebt werden? Welche innerpsychischen Mechanismen tragen dazu bei, dass Frauen bei sexuellen Belästigungen Zweifel an den eigenen Wahrnehmungen haben? Welche Strukturen behindern Frauen, sich zu wehren, sich zu engagieren und gemeinsam gegen die Diskriminierung vorzugehen? Welche Faktoren begünstigen eine Offenlegung? Was (ver)blendet die Frauen und verstellt ihnen den Blick auf die sexuelle/sexistische Aggression? Welche Verletzungen und Beschränkungen im Erleben des Mannes fördern das Auftreten sexuell belästigenden Verhaltens? Welche Motive liegen seinem Verhalten zugrunde? Das Klassifikationsschema der sozialen Welt als hierarchisch organisierte Zweige-schlechtlichkeit. Das Konzept der symbolischen Gewalt (u.a. in Form der Somatisierung von Herrschaftsverhältnissen) aus der Sicht des französischen Soziologen Pierre Bourdieu. Das panoptische System der Selbstkontrolle (Prinzip der eigenen Unterwerfung/ geschlechtsspezifische Selbstbearbeitung im panoptischen System von Organisationen) nach Michel Foucault Die Struktur der sexuellen Differenz: eingeschrieben in Sprichworten, Gedichten, Dekorationen, aber auch in technischen Objekten und Praktiken (wie Raumstrukturen und Raumbenutzung), in der Organisation der Zeit, in technischen und rituellen Praktiken, in Techniken des Körpers, die je nach Geschlecht unterschiedlich aussehen (wie etwa Sport-verhalten oder Kosmetik). Die Bilder der Frauen von sich selbst und von ihren Körpern sind dominiert von der herr-schenden Sicht der Welt, der männlichen Sicht. Sexuelle Übergriffe als wirkungsvolle Mobbing Variante eingesetzt In welchen Kontexten werden Frauen am häufigsten sexuell belästigt? Alter, beruflicher Status, private Verhältnisse etc. der Mehrheit von männlichen Belästigern Seelische und somatische Folgen durch sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
© Peter Haas-Ackermann
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